Abrufkredite – die bessere Alternative zum Dispositionskredit?

Viele haben ihn, doch nahezu niemand möchte ihn gern in Anspruch nehmen – den Dispositionskredit. Von den meisten Bankkunden werden die hohen Zinsen, mit welchen die geliehenen Geldmittel belegt sind, bemängelt. Dabei gibt es seit einigen Jahren eine günstigere Alternative, mit der man fast genau so flexibel ist: den Abrufkredit.

Fast so günstig wie ein Ratenkredit

Der Abrufkredit – auch Rahmenkredit genannt – richtet sich an Kunden, welche kurzfristig ein Darlehen ihrer Bank benötigen. Dabei wird vorab mit der Bank der Kreditrahmen festgelegt – bei den meisten Anbietern zwischen 1.000 und 50.000 Euro – über welchen der Kunde verfügen kann. Jedoch ist er nicht verpflichtet, die komplette Summe in Anspruch zu nehmen. So werden auch nur für den ausgezahlten Betrag Zinsen fällig, welche aktuell meist zwischen sechs und neun Prozent liegen. Jedoch geben einige Banken einen Mindestauszahlbetrag vor, welcher sich meist auf 500 Euro beläuft. Die Auszahlung erfolgt auf das Girokonto des Kunden, welches nicht zwangsläufig bei der gleichen Bank vorhanden sein muss, welche den Kredit vergibt. So hat der Kunde die Möglichkeit die verschiedenen Kredite zu vergleichen und ist nicht, wie beim Dispositionskredit, an das Angebot der Bank, wo er sein Girokonto hat, gebunden. Die Tilgung des Kredits erfolgt in monatlich festgelegten Mindestbeträgen. Jedoch ist es auch möglich größere Teilbeträge oder die gesamte Summe auf einmal zurückzuzahlen.

Fazit

Mit seinen geringen Zinsen und der gleichzeitig hohen Flexibilität stellt der Abrufkredit das perfekte Bindeglied zwischen Dispositions- und Ratenkredit dar. Jedoch ist zu bedenken, dass geliehenes Geld auch teures Geld ist. So sollte der Abschluss eines Kredits immer wohl überlegt sein. Weitere wichtige Neuigkeiten zum Thema Wirtschaft gibt es jederzeit auf News.de.

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