
Tagesgeldanlagen werden ohne bestimmten Anlagezeitraum getätigt. Die Gelder können ohne Kündigungsfrist jederzeit abgerufen werden. Im Gegenzug kann auch der Zinssatz täglich verändert werden, sofern die Bank keine Zinsgarantie ausspricht.
Anders bei Festgeldanlagen: Hier wird einer bestimmter Anlagezeitraum vereinbart. Während des Anlagezeitraums kann nicht über das Geld verfügt werden. Dafür steht der Zinssatz fest. In der Regel erhalten Sparer höhere Zinsen, wenn sie sich für einen längeren Zeitraum festlegen.
Wie stark die Zinsen mit jedem weiteren Laufzeitjahr steigen, hängt von der Zinsstruktur zum Zeitpunkt des Kontoabschlusses ab. Es kann hin und wieder vorkommen, dass längere Anlagen nur geringfügig höher verzinst werden als Anlagen mit kurzem Anlagezeitraum.

