Bank of Scotland Einlagensicherung

Die Sicherheit von Spareinlagen ist in Zeiten von Finanz- und Währungskrise für Anleger besonders wichtig. Im deutschen Einlagengeschäft sind viele Banken aus dem EU-Ausland aktiv. Zu den populärsten Instituten zählt die britische Bank of Scotland, die seit dem Jahr 2008 Anlagen in Tagesgeld und Festgeld anbietet und durch attraktive Konditionen bereits hunderttausende Kunden gewonnen hat. Ein kritischer Blick auf die Bank of Scotland Einlagensicherung erscheint deshalb angebracht.

FSCS schützt 85.000 GBP pro Kunde

Die Bank of Scotland unterhält in Deutschland eine Zweigniederlassung, ihr Hauptsitz befindet sich im schottischen Edinburgh. Deshalb ist im Ernstfall zunächst die gesetzliche britische Einlagensicherung (FSCS) für den Schutz der Kundengelder zuständig. Sie schützt pro Anleger Guthaben bis 85.000 GBP zu 100 Prozent.

Die gesetzliche britische Einlagensicherung gilt unter Finanzexperten als ausgesprochen zuverlässig. Hinter ihr steht mit Großbritannien eine etabliert und leistungsstarke Volkswirtschaft und eine politische Kultur, die ausreichend Erfahrung für das Handling von Finanz- und Bankenkrisen mitbringt. Wie für alle Banken gilt, dass die Bank of Scotland Einlagensicherung Tagesgeld und Festgeld gleichermaßen schützt. Unter den Schutz fallen auch zum Zeitpunkt eines Entschädigungsfalls bereits gutgeschriebene Zinsen.

Weiterleitung auf die Webseite der Bank. Hier geht es zum Tagesgeld Vergleich.

Erweiterte deutsche Einlagensicherung

Der britische Einlagenschutz wird durch die freiwillige deutsche Einlagensicherung ergänzt. Obwohl die Bank of Scotland in Deutschland nur eine Zweigniederlassung betreibt, ist sie ein vollwertiges Mitglied im Bundesverband deutscher Banken und an dessen Einlagensicherungsfonds angeschlossen.

Der Einlagensicherungsfonds schützt im Insolvenzfall Guthaben bis 250.000 Euro pro Kunde. Der Schutz greift ausschließlich für Ansprüche, die nicht durch den Schutz der FSCS abgedeckt sind (z. B. weil deren Höchstgrenze überschritten wird). Die Begrenzung auf 250.000 Euro pro Kunde ist auf die noch junge Mitgliedschaft der Bank of Scotland im Einlagensicherungsfonds zurückzuführen. Gemäß den Statuten des Fonds darf die Haftungszusage in den ersten drei Jahren nach dem Beitritt eines Instituts 250.000 Euro pro Kunde nicht überschreiten.

Der Bank of Scotland Einlagensicherung Test fällt deshalb für Klein- und Großanleger beruhigend aus. Das einzige Manko: Im Ernstfall müssten deutsche Anleger mit der britischen Einlagensicherungsbehörde auf Englisch korrespondieren, sofern Entschädigungsformulare etc. nicht auch in Deutsch angeboten werden. In diesem sehr unwahrscheinlichen Szenario würde allerdings mit Sicherheit ein Bank of Scotland Einlagensicherung Forum im Internet entstehen, auf dem Betroffene sich austauschen und gegenseitig Hilfestellung leisten könnten.

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