Bestes Schülerkonto, Kinderkonto und Studentenkonto – Jetzt eröffnen

Um sie spielerisch und begleitend an das Thema Geld heranzuführen bekommen schon viele Kinder ihr Taschengeld heute nicht mehr bar ausgezahlt, sondern erhalten eine Überweisung von den Eltern auf ihr eigenes Girokonto. Dieses Konto begleitet sie meist über viele Jahre, zuerst als Kinder- oder Schülerkonto, später als Ausbildungs- oder Studentenkonto.

Kriterien für den Studentenkonto Vergleich und den Schülerkonto Vergleich

Im bestes Studentenkonto Vergleich sollten Sie folgende Kriterien genauer unter die Lupe nehmen:

  • monatliche Kontoführungsgebühr: 0 Euro
  • kostenlose EC-/Maestro-Karte
  • kostenloser Bargeldbezug im Inland und im Ausland
  • kostenlose Kreditkarte
  • Kreditkartengesellschaft (Visa oder MasterCard)
  • Höhe der Guthabenverzinsung
  • Möglichkeit der Einrichtung eines Dispos
  • Verwaltung über Onlinebanking
  • Neukundenboni
  • Altersvoraussetzung

Das Alter des Kontoinhabers

Wenn Sie auf der Suche nach einem Schülerkonto sind, sollten Sie im bestes Schülerkonto Vergleich genau darauf achten, ab welchem Alter die jeweiligen Konten verfügbar sind. Während manche Konten tatsächlich bereits ab sechs Jahren freigegeben sind, bieten andere Kreditinstitute ihr bestes Kinderkonto erst ab 14 Jahren oder noch später an. Ihr bestes Studentenkonto ist meist ab 18 Jahren erhältlich, was auch völlig in Ordnung ist, da Studenten im Regelfall bereits eine 12- bis 13-jährige Schullaufbahn hinter sich gebracht haben und damit meist volljährig sind.

Der Neukundenbonus

Viele Banken bieten für ihr bestes Schülerkonto einen Bonus bei neuen Kontoeröffnungen. Im bestes Schülerkonto Vergleich können Sie diese Prämien vergleichen. Lassen Sie sich davon nicht ködern, aber beziehen Sie sie als Kriterium in Ihre Auswahl ein, denn oft handelt es sich dabei um ein Startguthaben in Höhe von 100 Euro.

Die Kreditkarte:Nur Prepaid-Karten

Im Kinderkonto Vergleich finden Sie auch heraus, ob zu einem gewählten Konto auch eine kostenlose oder kostenpflichtige Kreditkarte gehört. Bei minderjährigen Kontoinhabern sollte diese jedoch stets auf Guthabenbasis funktionieren, damit eine Verschuldung nicht möglich ist. Ihr Kind kann dann nur mit der Kreditkarte bezahlen, wenn es vorher ein Guthaben auf das Kreditkartenkonto eingezahlt hat. Nur Prepaid-Karten Bei den meisten Banken beinhaltet die Eröffnung eines Girokontos eine kostenlose Bankkarte oder eine Girocard und in einigen Fällen auch eine Kreditkarte. Bei einem Konto für Minderjährige darf es sich bei der Kreditkarte nur um eine Prepaid-Karte handeln. Wenn die Eltern der Ausstellung einer dieser Karten zustimmen, beinhaltet die Zustimmung auch Verfügungen mit der Karte an einem Geldautomaten oder in einem Geschäft, um einen Einkauf zu bezahlen. Je nach kontoführendem Institut kann es sich für Kontoinhaber ab 7 Jahren oder ab 12 Jahren bei der Karte auch um eine Girocard V-Pay handeln, die nicht nur in Deutschland, sondern in vielen europäischen Staaten eingesetzt werden kann.

Formelle Voraussetzungen

Damit ein minderjähriger Kontoinhaber ein Girokonto eröffnen kann, benötig er nicht in jedem Fall die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter. Wenn die Eltern bei einem Schulabgänger zugestimmt haben, dass der Jugendliche einen Ausbildungsvertrag unterschreibt, dann geht die elterliche Zustimmung über die Berufsausbildung hinaus. In der Regel beinhaltet der Ausbildungsvertrag einen Passus, dass die Vergütung für die Berufsausbildung auf ein Girokonto überwiesen wird. Gegen Vorlage des Arbeitsvertrages, der die Unterschrift von beiden Elternteilen trägt, kann ein Minderjähriger daher ein Girokonto bei einem Kreditinstitut eröffnen, ohne dass die Eltern der Kontoeröffnung ausdrücklich zustimmen müssen. Die einzige Bedingung ist, dass die monatliche Ausbildungsvergütung auf dem Kono eingeht.

Bargeldabhebungen, Geldautomaten Nutzung und Überweisungen

Für Bargeldabhebungen an der Kasse oder einem Geldautomaten sowie für Überweisungen benötigt der Jugendliche die Zustimmung seiner gesetzlichen Vertreter. Da es sich in der Praxis als schwierig erweist, jede Verfügung separat zu genehmigen, können Vater und Mutter auch eine allgemeine Vollmacht erteilen. Sofern es sich um Beträge im Rahmen des Taschengeldes handelt, muss keine elterliche Zustimmung erfolgen. Über diese Beträge kann der minderjährige Kontoinhaber frei verfügen. Bei Konten für Minderjährige handelt es sich häufig um gebührenfreie Konten. Dabei müssen die Kontoinhaber aber beachten, dass einige Banken die Gebührenfreiheit an bestimmte Bedingungen knüpfen. Sobald der Kontoinhaber eine Überweisung in Papierform oder einen Scheck einreicht, wird eine Gebühr fällig. Nur wenn ausschließlich belegloser Zahlungsverkehr stattfindet, verzichten die Kreditinstitute bei einem Minderjährigenkonto komplett auf eine Kostenberechnung. Auch Studenten zählen zu den Kundengruppen, denen die meisten Banken und Sparkassen ein kostenloses Girokonto anbieten. Dabei ist aber das Höchstalter der Kontoinhaber, abhängig vom Anbieter, auf 22, 25 oder 30 Jahre begrenzt. Einige Kreditinstitute verlangen jährlich die Vorlage einer aktuellen Studienbescheinigung, um das Studentenkonto weiter zu führen. Wenn ein minderjähriger Kontoinhaber das 18. Lebensjahr erreicht und damit volljährig wird, muss er das Girokonto nicht auflösen. In der Regel meldet sich die kontoführende Bank bei dem Kunden und schickt ihm Unterlagen für die Umwandlung des Kontos zu. Der Kontoinhaber kann das Konto wie gewohnt weiter nutzen und auch die ausgegebenen Karten behalten ihre Gültigkeit. Gleichzeitig informiert die Bank die gesetzlichen Vertreter über die Kontoumstellung und dass sie keine Verfügung mehr darüber haben.

Kredite nur mit Zustimmung seiner gesetzlichen Vertreter

Ein heikles Thema stellt die Kreditaufnahme durch einen minderjährigen Kontoinhaber dar. Dabei kann es sich sowohl um einen Dispositionskredit als auch um einen Ratenkredit oder um eine Kreditkarte handeln, bei der die Beträge erst einige Wochen nach Einsatz der Karte dem Konto belastet werden. Damit ein Jugendlicher Schulden machen kann, benötigt er sowohl die Zustimmung seiner gesetzlichen Vertreter als auch des zuständigen Familiengerichts. Die rechtlichen Grundlagen finden sich in den §§ 1643 und 1822 Nr. 8 BGB. Mit der doppelten Genehmigung möchte der Gesetzgeber verhindern, dass sich junge Erwachsene zu früh verschulden und finanzielle Verpflichtungen eingehen, die sie überfordern. Dabei spielt die Höhe der Schulden keine Rolle und es ist auch nicht relevant, ob der eingeräumte Dispokredit in Anspruch genommen wird oder nicht.  

Kontoüberziehungen nicht erlaubt, bzw. ohne Sollzinsen

Selbst wenn ein Minderjähriger einen Ratenkredit vollständig zurückzahlt, bleibt der Kreditvertrag ohne die entsprechende Zustimmung ungültig. Die Bank darf daher keine Zinsen für den Kredit verlangen und es darf auch keine negative Schufa-Meldung erfolgen. Überzieht ein minderjähriger Kontoinhaber durch Bargeldabhebung am Geldautomaten sein Konto, ohne dass eine Genehmigung vorliegt, muss er für den Sollsaldo ebenfalls keine Zinsen zahlen. Allerdings ist der Kontoinhaber verpflichtet, das Geld an die Bank zurückzuzahlen. Diese Pflicht besteht auch dann, wenn die Eltern der Ausstellung einer Bankkarte oder Girocard zugestimmt haben. Wird ein Jugendlicher während der Laufzeit eines nicht genehmigten Darlehens volljährig, kann er den Kreditvertrag rückwirkend selbst genehmigen. Damit geht der Darlehensnehmer aber auch die Haftung für den Kreditvertrag ein und er verpflichtet sich zur weiteren vertragsgemäßen Rückzahlung.

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