Depot Test und Vergleich – Banken Testsieger 2017

Sie sind auf der Suche nach einem passenden Depot für Ihre Geldanlagen, die mehr Rendite als eine Tagesgeldanlage bringen soll? Dann sollten Sie sich mit nichts als dem Depot Testsieger zufrieden geben! In einem Depot Test Vergleich werden verschiedenste Depot Test Banken gegenübergestellt und miteinander verglichen. Wenn Sie sich dieser Informationen bedienen, können Sie davon ausgehen, den am besten passenden Depotanbieter zu finden.

Die wichtigsten Kriterien im Depot Test 2017

In jedem gängigen Depot Test werden Sie die folgenden Kriterien wiederfinden:
  • Höhe der Depotgebühren
  • Höhe und Abrechnungsmodus der Orderkosten
  • Anzahl der Börsenplätze im In- und Ausland
  • Möglichkeiten für den außerbörslichen Handel
  • Fondsanzahl
  • Nachlässe auf den Ausgabeaufschlag
  • Neukundenrabatte

Welche Kriterien für Sie die wichtigsten sind, hängt vor allem von Ihrem Nutzungsverhalten ab. Die Anzahl der ausländischen Börsenplätze wird für Sie beispielsweise im Depot Test kaum eine Rolle spielen, wenn Sie nur inländische Wertpapiere handeln möchten. Und auch die Anzahl der Fonds kann für Sie irrelevant sein, wenn Sie nicht vorhaben, in Fonds zu investieren.

Wie Sie die Gebühren für das Depot richtig vergleichen

Um die Depot Test Banken wirklich auf Herz und Nieren zu prüfen, sollten Sie möglichst die in Frage kommenden Angebote genauer durchrechnen. Bei den Gebühren spielen vor allem die Depotgebühren sowie die Orderkosten eine Rolle. Überlegen Sie zunächst, wie viele Order Sie durchschnittlich über das Depot abwickeln möchten. Berechnen Sie nun die Höhe der Gesamtkosten für jedes einzelne Angebot im Depot Test mithilfe folgender Formeln:

Gesamtkosten = Depotgebühr + Kosten je Order x Anzahl der Order (bei fixer Ordergebühr)

bzw.

Gesamtkosten = Depotgebühr + durchschnittlicher Orderwert x prozentuale Kosten je Order (bei variabler Ordergebühr)

Angebote mit variabler Ordergebühr bieten sich für Sie besonders dann an, wenn Sie tendenziell eher viele Order mit einem vergleichsweise niedrigen Orderwert abwickeln. Tätigen Sie hingegen meist nur wenige Order, die jedoch einen hohen Wert aufweisen, sind Sie gewöhnlich mit einer fixen Ordergebühr besser bedient.

Details – Was Sie über das Depotkonto wissen sollten

Das Depotkonto. Beispiel bei der comdirect in der Finanzübersicht. Quelel comdirect
In einem Depotkonto befinden sie Wertpapiere, die ein Anleger besitzt. Das Depotkonto dient nicht dem Zahlungsverkehr und kann daher nicht für Überweisungen oder Barauszahlungen genutzt werden. Über das Depotkonto werden Käufe, Verkäufe und die Übertragung von Wertpapieren an eine andere Bank beziehungsweise von einem anderen Kreditinstitut verbucht.

Nicht jede Bank bietet ihren Kunden ein Depotkonto an. Nur Kreditinstitute, die die Vermittlung von Wertpapierabschlüssen, die Verwaltung von Finanzportfolios oder das Depotgeschäft betreiben, dürfen nach § 1 Abs. 1 und 1a des Kreditwesengesetzes (KWG) Depotkonten führen. In dem Depotkonto verwahrt die kontoführende Bank die Wertpapiere des Kontoinhabers. Der Anleger bleibt der Eigentümer der Papiere, weshalb die Wertpapiere nicht der Einlagensicherung unterliegen. Die Bank muss auf Verlangen des Kontoinhabers die Wertpapiere jederzeit herausgeben, in der Regel durch Übertragung in ein Depot des Kunden bei einem anderen Kreditinstitut. Eine effektive Auslieferung von Aktien und anderen Wertpapieren kommt nur noch sehr selten vor.

Auch bei einem Depotwechsel erfolgt ein Übertrag der Wertpapiere. Viele Anleger wechseln das Depotkonto, weil ein anderes Kreditinstitut geringere Depotgebühren verlangt. Durch einen Depotvergleich erfahren die Kontoinhaber, dass einige Anbieter keine Depotgebühren berechnen. Dabei handelt es sich häufig um Direktbanken, bei denen das Depotkonto online geführt wird. Bei anderen Banken hängt die Höhe der Gebühren vom Depotbestand ab oder es wird eine pauschale Depotgebühr in Rechnung gestellt.

Zu jedem Depotkonto gehört ein Verrechnungskonto. Dabei kann es sich um ein Girokonto oder ein Tagesgeldkonto handeln. Dem Verrechnungskonto werden Wertpapierkäufe belastet und Verkäufe gutgeschrieben. Auch Zinszahlung oder Dividenden fließen auf das Verrechnungskonto. Muss die Bank Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag einbehalten, erfolgt die Belastung ebenfalls auf dem Verrechnungskonto. Das Verrechnungskonto muss entweder gemeinsam mit dem Depotkonto geführt werden oder der Anbieter des Depotkontos akzeptiert ein Verrechnungskonto bei einer anderen Bank.

Depotkonto als Einzelkonto oder Gemeinschaftskonto

Ein Depotkonto kann als Einzelkonto oder als Gemeinschaftskonto geführt werden. Außerdem können der oder die Kontoinhaber eine Bankvollmacht für eine dritte Person erteilen. Handelt es sich bei dem Gemeinschaftskonto um ein Oder-Konto, kann jeder Kontoinhaber alleine über das Konto verfügen. Bei einem Und-Konto führt die kontoführende Bank nur gemeinsame und gleichlautende Aufträge aller Kontoinhaber aus.

Die Kontoinhaber erhalten mindestens einmal im Jahr einen Kontoauszug, in dem die einzelnen Wertpapiere mit Stückzahl oder Nennwert und ihrer genauen Bezeichnung aufgeführt sind. Die Bezeichnung ergibt sich aus dem Namen des Papiers und der Angabe der Wertpapier-Kennnummer (WKN) oder der International Securities Identification Number (ISIN). Auch die Wertpapierart, wie Aktie, Fonds, Anleihe, Pfandbrief oder Zertifikat, sowie die Verwahrart werden aufgeführt. Aus der Verwahrart erkennt der Kontoinhaber, auf welche Weise er Eigentümer der Wertpapiere ist.

Das Depotgesetz unterscheidet folgende Verwahrarten:
  • Sonderverwahrung (§ 2)
  • Drittverwahrung (§ 3)
  • Sammelverwahrung (§ 5)
  • Tauschverwahrung (§10)
  • Pfandverwahrung (§ 17)

Die Sonderverwahrung ist auch als Streifbandverwahrung bekannt, da die effektiven Stücke mit einer Banderole umwickelt sind, auf der der Name des Eigentümers vermerkt ist. Diese Banderole wird auch als Streifband bezeichnet. Bei einem Drittverwahrer handelt es sich um einen Dienstleister, der die Wertpapiere für die kontoführende Bank verwahrt. Die meisten Wertpapiere befinden sich in Sammelverwahrung, auch Girosammelverwahrung genannt. Hierbei hinterlegt das kontoführende Institut sowohl eigene Wertpapiere als auch die Papiere des Kontoinhabers und anderer Kunden gemeinsam bei der Clearstream International S.A. mit Hauptsitz in Luxemburg.

Bei der Tauschverwahrung bestätigt der Anleger, dass ihm die Bank nicht die hinterlegten, sondern andere Wertpapiere derselben Art zurückgeben darf. Die schriftliche Vereinbarung über die Tauschverwahrung muss immer separat zwischen dem Kontoinhaber und der Bank abgeschlossen werden und darf nicht nur als Passus in den AGB des Kreditinstituts enthalten sein. Werden Wertpapiere an einen Kaufmann verpfändet, so handelt der Kaufmann als Pfandgläubiger mit allen Rechten und Pflichten einer Verwahrstelle.

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