EZB senkt Leitzins auf 0,75 Prozent

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag den Leitzins für die Eurozone von 1,00 auf 0,75 Prozent gesenkt. Der nicht überraschende Schritt ist gleichbedeutend mit dem tiefsten Zinsniveau seit dem Bestehen der Währungsunion im Jahr 1999. Die Zinssenkung war erwartet worden, da die Zentralbank zuletzt die Abwärtsrisiken für die Konjunktur betont und zugleich auf ihrer Ansicht nach rückläufige Inflationsrisiken hingewiesen hatte. Nicht wenige Ökonomen hatten mit einer stärkeren Zinssenkung auf 0,50 Prozent gerechnet – möglicherweise steht diese im Spätsommer an. Sparer müssen sich auf weiterhin sinkende Zinsen für Tagesgeld und Festgeld einstellen. Mit Tagesgeld ist aber weiterhin ein Inflationsausgleich vor Steuern möglich – allerdings nur mit den besten Angeboten am Markt.

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