Guthabenzinsen

Banken zahlen Guthabenzinsen vor allem auf Anlagekonten. Die Höhe des Zinssatzes kann entweder variabel sein wie bei Tagesgeld oder für einen bestimmten Zeitraum fest vereinbart werden wie bei Festgeldanlagen. Die Höhe der Guthabenzinsen variiert stark zwischen den verschiedenen Anbietern am Markt und hängt darüber hinaus vom allgemeinen Zinsniveau am Kapitalmarkt ab.

Guthabenzinsen unterliegen der Kapitalertragssteuer. Sparer müssen Erträge oberhalb von 801 Euro mit 25 Prozent plus Solidaritäts-Zuschlag und ggf. Kirchensteuer versteuern. Verglichen mit den Renditen anderer Kapitalanlagen sind Guthabenzinsen relativ gering – dafür tragen Anleger kein Risiko.