Kapitaleinkünfte – Tagesgeld

Kapitaleinkünfte sind Einkünfte aus Zinsen, Dividenden und Kursgewinnen. Sie unterliegen im Jahr des Zuflusses der Steuerpflicht. Als Zeitpunkt des Zuflusses gilt bei Zinsen der Tag der Gutschrift auf dem Konto und bei Dividenden die Einbuchung der Dividende ins Depot. Bei Kursgewinnen ist der Zeitpunkt der Realisierung der Erträge maßgeblich.

Kapitaleinkünfte können unter bestimmten Umständen mit Verlusten verrechnet werden, wodurch die Bemessungsgrundlage der Besteuerung verringert wird. Die Verrechnung ist möglich, wenn es sich um dieselbe Einkunftsart handelt. Zinserträge können z. B. mit Stückzinsen verrechnet werden, die beim Kauf einer Anleihe anfallen.

Eine Veranlagung bei der Einkommensteuer erfolgt nur, wenn der persönliche Steuersatz des Steuerpflichtigen unterhalb von 25 Prozent liegt. Das ist der Steuersatz, der (zuzgl. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer) direkt auf Bankebene einbehalten und an das Finanzamt abgeführt wird.