Klage: Cosmos Direkt Tagesgeld in der Kritik von Verbraucherschützern

In diesen Tagen sorgt das Cosmos Direkt Tagesgeld für etwas Wirbel. Der Grund ist eine Klage der Verbraucherzentrale Hamburg vor dem Landgericht Saarbrücken gegen Cosmos Direkt. Sie dreht sich um die Angaben des Versicherers zur Einlagensicherheit.

Cosmos Direkt gibt an, dass die Guthaben der Kunden vollständig „im Rahmen der gesetzlichen Regelungen des Sicherungsfonds für die Lebensversicherer jederzeit abgesichert“ seien. Diese Aussage bezieht sich auf die Sicherungseinrichtung der Versicherer, den Auffangfonds Protektor.

Die Verbraucherschützer monieren nun, dass dieser im Fall einer Insolvenz eines großen Unternehmens nicht in der Lage sei, die Ansprüche der Kunden zu 100 Prozent zu decken. In diesem Fall sieht die Sicherungseinrichtung eine Kappung der Vertragsansprüche der Kunden um 5 Prozent vor.

Beim Cosmos Direkt Tagesgeld handelt es sich rechtlich nicht um eine Bankeinlage, sondern um ein Kapitalisierungsprodukt nach Versicherungsrecht. Deshalb greift auch weder die sonst bei Tagesgeld übliche gesetzliche Einlagensicherung noch ein privater Einlagensicherungsfonds.

Aktuell bietet das Cosmos Direkt Tagesgeld eine jährliche Verzinsung in Höhe von 1,75 Prozent p.a. bei täglicher Verfügbarkeit und einer Mindesteinlage von 5.000 Euro. Der Zinssatz wird jeweils für ein Kalenderquartal festgelegt. Ob Cosmos Direkt die Angaben zur Einlagensicherheit künftig ändern muss, steht noch nicht fest. Ein Urteil wurde noch nicht gesprochen.

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