Noa Bank: Entschädigungsfall festgestellt – Rückzahlung kann beginnen

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat im Hinblick auf die insolvente Noa Bank den Entschädigungsfall offiziell festgestellt. Die offizielle Feststellung ist Voraussetzung für den Beginn der Entschädigung durch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB). Gegen die Noa Bank wurde beim Amtsgericht Düsseldorf indes ein Insolvenzverfahren eröffnet.

Die gesetzliche Einlagensicherung schützt Guthaben bis 50.000 Euro pro Kunde zu 100 Prozent. Darüber hinausgehende Guthaben sind nicht durch die EdB abgesichert. Die Noa Bank ist nicht Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken. Da laut Bafin die Vermögenswerte des Instituts nicht ausreichen, um alle Kundenforderungen zu bedienen, müssen sich Kunden mit Kontoguthaben über 50.000 Euro auf Verluste vorbereiten.

Die EdB wird die Kunden der Noa Bank in den kommenden Wochen und Monaten anschreiben. Der Mitteilung sind alle erforderlichen Formulare zur Geltendmachung der Ansprüche beigefügt. Anleger müssen ihre Ansprüche binnen eines Jahres nach dem Tag der Feststellung des Entschädigungsfalls durch die Bafin geltend machen.