Tagesgeld: Die private Einlagensicherung wird reduziert

Die freiwillige Einlagensicherung, unter die auch Anlagen in Tagesgeld fallen, wird in den kommenden Jahren deutlich reduziert. Der Bundesverband deutscher Banken plant eine Herabsetzung der derzeitigen Sicherungshöhe von 30 auf 8,75 Prozent des maßgeblich haftenden Eigenkapitals. Die Herabsetzung soll in mehreren Schritten erfolgen. Der erste Schritt ist für 2015 geplant. Dann soll die Sicherungsgrenze von 30 auf 20 Prozent sinken. Zum Jahr 2020 ist eine Herabsetzung auf 15 Prozent und für 2025 auf 8,75 Prozent geplant. Die Mindesteinlagensicherung pro Kunde sinkt somit von 1,5 Millionen auf 437.500 Euro. Das minimale Sicherungsniveau ergibt sich aus den Mindestanforderungen an das Eigenkapital für deutsche Banken: Die Bafin setzt 5 Millionen Euro voraus.

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