Tagesgeld Einlagensicherung in Österreich

Deutsche Anleger greifen immer wieder auch gerne auf österreichische Kreditinstitute zurück, da sie recht attraktive Geldanlagen bieten, die sich sehen lassen können. Die Verbraucher sind in den letzten Jahren kritischer geworden, nicht zuletzt aufgrund der weitreichenden Konsequenzen der Wirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009. Deshalb informieren wir Sie im Folgenden über die Einlagensicherung Österreich.

Die Entwicklung der Einlagensicherung Österreich

In Österreich gibt es gesetzliche Regelungen dazu, wie die Einlagensicherung auszusehen hat. Diese Regelungen haben sich in den letzten Jahren grundlegend geändert:

  • früher: Absicherung in Höhe von 20.000 Euro pro Kunde
  • seit 1. Oktober 2008: Anhebung auf 50.000 Euro pro Kunde und vollständige Absicherung höherer Beträge durch Staatsanleihen
  • ab 2010: Erhöhung der gesetzlichen Einlagensicherung auf 100.000 Euro je Kunde

Nachdem sich Österreich dazu durchgerungen hat, ab 2010 eine Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro vorzuschreiben, befindet sich das Land bereits auf dem EU-Standard und kann mit der deutschen Einlagensicherung gleichgesetzt werden.

In Österreich organisieren die einzelnen Sektoren eine eigene Einlagensicherung, jedoch auf Basis der vorherrschenden gesetzlichen Regeln. Private Banken, Volksbanken, Sparkassen usw. etablierten daher bereits vor Jahren jeweils ihr eigenes Einlagensicherungssystem. Jede Bank in Österreich muss jedoch einem dieser Systeme angehören, da sonst die Konzession in Gefahr ist.

Wenn der abgesicherte Fall eintritt und eine der österreichischen Banken zahlungsunfähig wird, zahlt die jeweilige Einlagensicherung Österreich die versicherten Gelder innerhalb von 20 Tagen aus. Falls das jeweilige Einlagensicherungssystem nicht sämtliche Kunden zufriedenstellen kann, übernimmt der Staat Österreich die restliche Haftung. Somit sind die Kunden hier sogar doppelt abgesichert.