Tagesgeld Einlagensicherung

Spätestens seit in Deutschland immer mehr ausländische Banken auf den Finanzmarkt strömen, ist das Thema Einlagensicherung stets präsent. Besonders wenn es um Tagesgeldkonten geht, die auch für die Anlage größerer Geldbeträge durchaus geeignet sind, spielt die Tagesgeld Einlagensicherung eine wichtige Rolle.

Die Tagesgeld Einlagensicherung springt ein, falls eine Bank einmal nicht mehr in der Lage sein sollte, den Kunden ihre Geldanlagen zurückzuzahlen. Besonders beim Tagesgeldkonto ist dies wichtig, da das Geld täglich verfügbar ist. Wenn beispielsweise eine Naturkatastrophe oder ähnliches passiert und sehr viele Menschen gleichzeitig an ihr Geld heran möchten, kann es durchaus passieren, dass ein Kreditinstitut die Geldeinlagen seiner Kunden nicht mehr zurückzahlen kann. In diesem Fall leistet die Tagesgeld Einlagensicherung wichtige Dienste. Innerhalb von 30 Tagen zahlt die gesetzliche Einlagensicherung die fehlenden Beträge an die Kunden aus.

Die wichtigsten Eckdaten zur Tagesgeld Einlagensicherung:

  • Absicherung der Geldeinlagen der Kunden
  • Sicherheit der Kunden vor Zahlungsausfällen der Bank
  • Leistung innerhalb von 30 Tagen

In den meisten Ländern gibt es eine mehr oder weniger hohe gesetzliche Einlagensicherung. In Deutschland beträgt die Einlagensicherung beispielsweise 100.000 Euro pro Kunde. Jede deutsche Bank ist verpflichtet, einer Entschädigungseinrichtung beizutreten und alle Geldeinlagen dadurch zu sichern.

Zahlreiche Banken haben sich jedoch zusätzlich freiwilligen Sicherungseinrichtungen angeschlossen, durch die sie die gesetzliche Einlagensicherung anheben können. Dadurch ergibt sich eine noch höhere Einlagensicherung pro Kunde. Sie finanzieren sich über eine Umlage, die durch alle Mitgliedsunternehmen getragen wird. Für Kunden hat diese Vorgehensweise den Vorteil, dass ihre Einlagen in einer enormen Höhe abgesichert sind.