Gibt es versteckte Kosten beim Tagesgeld?

Überall dort, wo es ums Geldverdienen geht, finden sich schwarze Schafe, die möglichst viel an den Kunden verdienen möchten. Dazu werden gerne versteckte Kosten eingesetzt. Kontoführungsgebühren (oft unter bestimmten Bedingungen wie etwa einer Mindesteinlage), Kosten für die Kündigung des Tagesgeldkontos oder Gebühren für ein notwendiges Referenzkontos sind drei der möglichen Kostenfaktoren. Enttarnen können Anleger schlechte Angebote problemlos und zügig mit dem Tagesgeldrechner, um stets nur rentable Produkte für sich arbeiten zu lassen.

Versteckte Kosten begegnen den Anlegern immer wieder, wenn sie auf der Suche nach neuen lukrativen Finanzprodukten sind, mit denen sie möglichst hohe Renditen erzielen können. Das Erscheinungsbild dieser nicht immer leicht erkennbaren Nebenkosten kann sich zum Teil deutlich unterscheiden. Die offensichtliche Variante ist hierbei noch die Erhebung einer Grundgebühr, wenn die Neukunden auf ihrem Tagesgeldkonto nicht eine bestimmte Mindestsumme hinterlegen, mit der die jeweilige Bank investieren kann.

Eine durchaus beliebte Prozedur bei den Banken ist zudem die Anforderung eines Referenzkontos beim gleichen Institut. Oftmals sind diese Konten dann mit monatlichen Grundgebühren verbunden, die im Grunde nichts anderes als versteckte Kosten sind, die eine deutliche Minimierung der Zinseinnahmen für die Kunden bedeuten können.

So sind die Tagesgeldkonten zwar frei von Nebenkosten, doch die Kombination mit weiteren notwendigen Produkten der Bank kann am Ende doch zu eben diesen Nebenkosten führen. Vermieden werden können diese Kosten in den meisten Fällen durch die Eröffnung eines Online-Kontos.

Weitere versteckte Nebenkosten können dennoch an anderer Stelle lauern. So findet sich auch im Kleingedruckten der Produktbeschreibung zur Geldanlage Tagesgeld noch immer bei manchen Anbietern eine monatliche Grundgebühr. Wer eher geringe Summen anlegen möchte, sollte diese Konten frühzeitig ausschließen. Mancher Anbieter offeriert den Nutzern eines Tagesgeldkontos auch Auszahlungen der Einlagen auf direktem Wege am Geldautomaten, ohne dass der Umweg über das Referenzkonto gegangen werden muss. Hier sollten die Anleger grundsätzlich prüfen, ob dieser an sich bequeme Service nicht ebenfalls zur Berechnung von Nebenkosten führt.

Auch Extraleistungen wie eine Kreditkarte zum Tagesgeld- und Girokonto sollte nicht einfach ohne vorherige Prüfung akzeptiert und beantragt werden, weil Extrakosten entstehen können. Auf versteckte Kosten hereinzufallen kann dankenswerterweise heute vermieden werden. Dafür sorgen der Tagesgeldvergleich als Analyseinstrument und die enorme Auswahl, die für jeden Anleger das richtige Tagesgeldkonto bieten kann.

Das Wichtigste zu versteckte Kosten beim Tagesgeld im Überblick:

  • Tagesgeldkonten selbst meist kostenlos zu eröffnen
  • nötige Extra wie das Girokonto als Referenzkonto hingegen kann versteckte Nebenkosten verursachen
  • Extra-Leistungen sollten generell genau analysiert werden, weil sie potentielle Kostenfallen sind
  • unbedingt die Geschäftsbedingungen mitsamt Konditionen ausführlich lesen

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