Tagesgeldkonto bei der Sparkasse – regionale Unterschiede bei den Zinsen

Sparkasse ist gleich Sparkasse? Weit gefehlt, wer diese Vermutung anstellt. Ein wenig Recherche zum Sparkassen Tagesgeldkonto macht deutlich, dass jedes zur Sparkassengruppe gehörende Institut sein eigenes Zinsmodell bietet. Anleger, die auf die Sparkasse als solche schwören, sind bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos gut beraten, sich den besten Anbieter unter den öffentlich-rechtlichen Instituten herauszusuchen. Vorteilhaft ist eine Einlage bei einer Sparkasse auf jeden Fall. Das Sicherungssystem der deutschen Sparkassenorganisation stellt aufgrund seiner Mehrstufigkeit eine Einlagensicherung in unbegrenzter Höhe sicher. Kunden der Sparkassen können sich auch bei größten Unruhen am Finanzmarkt immer noch entspannt zurücklehnen. Die Auswahl eines Tagesgeldkontos richtet sich jedoch nicht nur nach der Einlagensicherung. Gerade für Kleinanleger ist dieses Thema zweitrangig. Im Vordergrund steht die Verzinsung der Einlage. Auch hier können die öffentlich-rechtlichen durch einen Vertreter punkten.

Frankfurter Vertreter in der Spitzengruppe der Anbieter

Die Direktbanktochter der Frankfurter Sparkasse, die 1822direkt, gehört aktuell zu den Topanbietern für Tagesgeldkonten. Die jüngste Zinssenkungsrunde im Frühsommer 2013 verdrängte die bis dahin dominierenden ausländischen Anbieter von den vorderen Rängen unter den Anbietern. Das Institut vom Main hat seine soliden Zinsen stabil gehalten und damit die wankenden Konditionen anderer Häuser ausgestochen. Eine Mindesteinlage ist nicht notwendig, die Rendite ist bis zum 1.11.201 für eine Höchsteinlage von 250.000 Euro garantiert. Es fällt im Rahmen eines Tagesgeldvergleichs allerdings auf, dass außer dem Frankfurter Anbieter keine weitere Sparkasse in den Rankings auftaucht. Die Konditionen der übrigen Mitglieder der Gruppe sind zwar solide aber nicht bei den Spitzenwerten zu finden. Für Anleger und Sparkassenkunden gilt aber nicht die Entscheidung, höhere Zinsen über eine Direktbank oder die höchstmögliche Sicherheit zu erhalten. Die 1822direkt bietet die Kombination beider Auswahlkriterien. Wem jedoch die aufgrund der derzeitigen Kapitalmarktsituation gewährten Zinsen zu niedrig sind, findet im Bereich Investmentfonds attraktive Alternativen. Hohe Rabatte auf die Ausgabeaufschläge und eine kostenlose Depotführung bei Bestand erhöhen unter dem Strich noch die Nettorendite.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.