Termingeld – Tagesgeld

Unter die Bezeichnung Termingeld fallen Festgeldkonten ebenso wie Geldanlagen, bei denen Bank und Kunde eine bestimmte Kündigungsfrist vereinbaren. Bei Festgeldanlagen wird ein Zeitraum vereinbart, für den ein bestimmter Anlagebetrag zu einem garantierten und unveränderlichen Zinssatz angelegt wird.

Bei Fälligkeit kann der Anlagebetrag nebst der angelaufenen Zinsen entweder ausbezahlt, variabel verzinst weiter geführt oder zu den dann geltenden Konditionen prolongiert werden. Bei Anlagen mit Kündigungsfrist, zu denen auch klassische Sparbücher zählen, müssen Sparer gegenüber der Bank eine Kündigung aussprechen, um nach dem Ende der Kündigungsfrist über ihr Erspartes verfügen zu können.

Bei solchen Anlagen häufig kein bestimmter Anlagebetrag vereinbart – die Kündigungsfrist gilt automatisch für das gesamte Kontoguthaben bzw. für Verfügungen oberhalb von 2.000 Euro monatlich. Termingelder fallen unabhängig von den vereinbarten Kündigungsmodalitäten stets unter die Einlagensicherung.