Zinsgewinne – Tagesgeld

Der Begriff Zinsgewinne wird im Hinblick auf Privatpersonen oft als Synonym für Zinseinkünfte benutzt. Zinseinkünfte können aus Geldanlagen in Tagesgeld und Festgeld ebenso stammen wie aus verzinslichen Wertpapieren, sofern diese mit einem Zinskupon ausgestattet sind. Zinsgewinnen unterliegen der Steuerpflicht.

Sobald die jährlichen Einkünfte den Freibetrag in Höhe von 801 Euro im Jahr (1602 Euro bei gemeinsam veranlagten Ehegatten) überschreiten, werden darüber hinausgehende Einkünfte mit 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer besteuert. Um den Freibetrag in Anspruch nehmen zu können müssen Sparer ihrer Bank einen Freistellungsauftrag erteilen bzw. eine Nichtveranlagungsbescheinigung vorlegen. Liegt der persönliche Steuersatz unter 25 Prozent ist eine standardmäßig nicht vorgesehene Veranlagung der Zinsgewinne im Rahmen der Einkommensteuer empfehlenswert.